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Tragische Berufstrias.
Unter der tragischen Berufstrias verstehen wir die Belastungsthemen: "Verlust "Verfehlung "Trennung". Ein Verlust kann zum Beispiel darin bestehen, dass eine Managementfunktion oder eine geschätzte Person verloren wurde. Aber auch Gesichtsverlust, Ehrverlust oder das Empfinden, die Hoffnung verloren zu haben, sind Gesprächsthemen in der Managerseelsorge. Eine Verfehlung kann beispielsweise darin bestehen, einen anderen Menschen vor einem bestimmten Umstand nicht rechtzeitig gewarnt zu haben, eine eigene Verfehlung begangen zu haben, ein Versprechen nicht gehalten zu haben oder auch das Gefühl, an wichtiger Stelle nicht mutig genug gewesen zu sein. Eine Trennung schließlich kann zu einem Thema der Managerseelsorge werden, wenn man sich von Menschen getrennt hat, ohne deren persönliche Situation ausreichend berücksichtigt zu haben oder wenn im privaten Umfeld eine Trennung vollzogen wurde, die man nun bereut.
Sehr oft äußern Manager in den Gesprächen mit uns den Wunsch, man möge die Dinge ungeschehen machen oder es wäre schön, könnte man die Zeit zurückstellen, um dann in anderer Weise entscheiden oder handeln zu können. Meist werden in diesem Zusammenhang erhebliche Gewissensnöte erwähnt und ein gedankliches Kreisen um das belastende Thema. Häufig dauern diese Belastungen bereits lange an, und zuweilen haben unsere Gesprächspartner bereits das Umfeld, in dem die Situation eintrat bereits verlassen, sei es altersbedingt oder durch einen Wechsel in ein anderes Unternehmen.
"Ich weiß nicht, wohin mit meinen Sorgen. Durch mein egoistisches Verhalten ist menschlicher Schaden entstanden.
Das tut mir leid, aber das hilft niemandem. Ich habe keinen Menschen, mit dem ich mich auf neutrale Weise
darüber austauschen kann, und von kirchlicher Seite erwarte ich keine passende Unterstützung."
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